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28.1.2026

Sie haben die Vorbereitungen für den Unternehmensverkauf weitestgehend abgeschlossen und gehen suchen nun aktiv einen Nachfolger für Ihr Unternehmen. Nun stellen sich folgende Frage.

Wer kauft mein Unternehmen?

Wir geben Ihnen hier einen Überblick zu verschiedenen Käufertypen.

Als Käufer für Unternehmen im Mittelstand treten in der Regel MBI, Strategische Investoren, Beteiligungsgesellschaften, Family Offices auf. Auch interne Nachfolgen durch das Management MBO sind nicht selten.

Die Vor- und Nachteile der verschiedenen Typen kann man nicht generalisieren. Die handelnden Personen sind Menschen. Jeder Mensch ist anders geprägt und verfolgt andere Ziele.

MBI - Management Buy In

Dies sind in der Regel gut ausgebildete Führungskräfte, die nun als Existenzgründer Ihr eigener Chef werden wollen. Zum Einen habe sie Visionen und zum anderen möchten sie ein Unternehmen kaufen, um Vermögen aufbauen. MBI haben leider oft den Nachteil, dass sie nur mit geringen Eigenkapitalmitteln ausgestattet sind und so die Finanzierung von größeren Kaufpreisen problematisch wird. Je nach Konstellation werden von den Banken Eigenkapitalmittel von 5%-15% gefordert, dann passt der Existenzgründer aber wie die Faust aufs Auge zum Unternehmern. Mit 20% Eigenkapital sollte eine Finanzierung in der Regel immer möglich sein. Es gibt jedoch auch andere Quellen für zusätzliches Eigenkapital. Family Offices, Privatpersonen oder Beteiligungsgesellschaften stellen MBI Kapital zur Verfügung stellen und lassen sich dieses entweder verzinsen oder sie werden am Gewinn beteiligt. Auch ein Verkäuferdarlehen ist ein sehr gutes Mittel, um die Finanzierung des Unternehmenskaufs zu sichern und hat den Charme, dass oft nicht so stark am Kaufpreis verhandelt wird.

MBI bringen den Vorteil mit, dass Sie sehr schnell in den Rolle des Unternehmers finden und damit keine Führungskräfte extern rekrutiert werden müssen.

SI - Strategische Investoren

Bei Strategen handelt es sich um Unternehmen, die sich in Ihrer Branche verstärken, regional ausweiten wollen, Produktionskapazitäten oder technisches KnowHow suchen oder organisch nicht mehr wachsen können. Teilweise möchten sie sich auch zur Risikominimierung diversifizieren und suchen in fremden oder artverwandten Branchen oder Sparten.

Strategen haben oftmals schon einen operativen Nachfolger für den Unternehmer aus den eigenen Reihen rekrutiert oder freuen sich über Mitarbeiter im Zielunternehmen, die die Geschäftsführung übernehmen.

BTG - Beteiligungsgesellschaften

Beteiligungsgesellschaften sind mit guten Kapitalmitteln ausgestattet, die sie entweder über Fonds oder über ihre Gesellschafter, oft vermögende Privatpersonen, einnehmen. Sie unterscheiden sich in ihrer Strategie. Während einige BTG das Unternehmen kaufen und schon gleich wieder auf den Exit nach 3-5 Jahren vorbereiten, gibt es mittlerweile viele Beteiligungsgesellschaften, die langfristige Investments suchen und den Unternehmensverkäufer auch gerne in der Beteiligungsholding beteiligen. Damit kann er einen Teil seines Kaufpreises gut anlegen und muss auf der Bank dafür keine Negativzinsen bezahlen.

Beteiligungsgesellschaften versuchen den Unternehmer noch eine gute Zeit als Geschäftsführer im Unternehmen zu halten bis Sie einen geeigneten operativen Nachfolger rekrutiert haben und dieser eingearbeitet ist. Das kann schonmal 1-2 Jahre dauern.

FO - Family Offices

Family Offices sind die Vermögensanlagegesellschaften von vermögenden Privatpersonen, Familien oder auch mittelständischen Familienunternehmen. Sie investieren in der Regel langfristig.

Family Offices können meistens auch nicht gleich mit einem neuen Geschäftsführer aufwarten.

Sonstige

Nachfolger aus dem Familienkreis oder Mitarbeiter aus dem Unternehmen (MBO) bezeichnen wir als interne Nachfolgen. Während die Nachfolge im Familienkreis meistens keine Finanzierungsproblematiken mit sich bringt, müssen MBO ähnlich den o.g. MBI entsprechende Eigenkapitalmittel in die Finanzierung mit einbringen.

Hier finden Sie den vollständigen Artikel nochmals auf LinkedIn. Dazu nehmen wir Stellung zum Thema Diskretion

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